DAS WANDERNDE AUGE: Verflüchtigungspunkt (Vanishing point)

Erst verschwand das Passagierflugzeug MH370 vom Angesicht der Erde, dann verschwand es aus dem Nachrichten-Zyklus. Die “Schwester”-Maschine MH17 wurde sodann abgeschossen – und ist samt und sonders aller Datenschreiber auch flink von den Titelseiten verschwunden. Stellt sich die Frage: Wird die globale Zivilgesellschaft akzeptieren, dass das Schicksal von Flug MH17 ein Geheimnis wie bei MH370 bleiben wird – oder hat sie selber auch schon ihren Verflüchtigungspunkt erreicht?

Die Woche im Rückspiegel betrachtet

Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, auf die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestoßen bin.

GROUND ZERO REVISITED: DAS VIERMALIGE “VERSAGEN“ DER US-LUFTABWEHR AN 9/11

Einen Blick in seine Schreibwerkstatt gewährend, schildert Lars Schall aus einem im Entstehen begriffenen Buch die Auffälligkeiten, die an 9/11 in Sachen Luftabwehr und Militärkriegsspiele auftraten. Wie er mit Fakten nahelegt: die ganze Geschichte der Reaktion auf die 9/11-Angriffe scheint noch lange nicht erzählt zu sein.

Die Woche im Rückspiegel betrachtet

Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, auf die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestoßen bin.

SPENGLER: Musil und Meta-Musil: Der unvermeidliche Erste Weltkrieg

David P. Goldman wendet anlässlich der endlosen Klagelied-Variationen, die für die westliche Zivilisation zur Hundertjahrfeier des Ersten Weltkrieges angestimmt werden, Robert Musils Meisterwerk “Der Mann ohne Eigenschaften“ an: Der Roman schildert die Wiener Elite, die ihren kleinen Sorgen in Unwissenheit dessen nachgeht, dass sich ihre Blase von einer Welt zu platzen anschickt. Treffend stellt Goldman fest: “Die Europäer kämpften den Großen Krieg von 1914, um das zu verhindern, was sie heute sind.“

Die Woche im Rückspiegel betrachtet

Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, auf die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestoßen bin.

Tragödien als moderne Sanktionsbeschleuniger

Aus dem Jahr 1917 wird dem ehemaligen US-Präsidenten Wilson ein Ausspruch in den Mund gelegt. So soll er sich geäußert haben, dass „Recht kostbarer als Frieden ist…“ Man kann ihn heute beruhigen. Seine Nachfolger in diesem Amt haben seit zwanzig Jahren alles in ihrer Macht stehende getan, dass wir alle, die im Schlagschatten der „einzig verbliebenen Supermacht“ leben oder leben müssen, weder das eine noch das andere haben. – Ein Einwurf von Willy Wimmer.

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