Warum nicht Keynes?

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Obgleich oftmals behauptet wird, dass der Keynesianismus das ökonomische Denken und Handeln in den USA dominiere, argumentiert der US-Ökonom James K. Galbraith, dass es die Jünger von Adam Smith und David Ricardo seien, die das Geschehen bestimmten – und das sei das Problem.

Von James K. Galbraith, Übersetzung Lars Schall

Der folgende Artikel wurde im Original unter der Überschrift “Why Not Keynes?“ auf der Website des US-amerikanischen Monatsmagazins “The American Conservative“ (http://www.amconmag.com/index.html) veröffentlicht. Die exklusive Übersetzung für LarsSchall.com erfolgt sowohl durch die persönliche Genehmigung von James K. Galbraith als auch durch die des Herausgebers von “The American Conservative“, Daniel McCarthy.

James K. Galbraith, einer der angesehensten Ökonomen in den Vereinigten Staaten, hält den Lloyd M. Bentsen, Jr.-Lehrstuhl für Government/Business Relations an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der University of Texas in Austin. Er ist Senior Scholar am Levy Economics Institute (http://www.levy.org) und Vorsitzender des Vorstandes der “Ökonomen für Frieden und Sicherheit“ (http://www.epsusa.org), einer internationalen Vereinigung professioneller Ökonomen.

Galbraith studierte Wirtschaftswissenschaften als Marshall Scholar am King’s College in Cambridge und später an den Universitäten Harvard und Yale (Ph.D. in Economics, 1981). Er ist der Autor von sieben Büchern und mehrerer hundert wissenschaftlicher und politischer Artikel. Galbraiths jüngstes Buch “The Predator State“, das im August 2008 von Free Press veröffentlicht wurde, ist in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Der geplünderte Staat“ im Rotpunktverlag erhältlich.

Galbraith diente im Stab des US-Kongresses, unter anderem als Geschäftsführer des Joint Economic Committee. Er organisierte die Aufsicht des Kongresses über die Federal Reserve (die Humphrey-Hawkins-Anhörungen) und arbeitete im Rahmen von Finanzkrisen, darunter New York City, der Chrysler Corporation und der Dritten Welt-Schuldenkrise der 1980er Jahre. In den 1990er Jahren diente er vier Jahre lang als Chief Technical Adviser für die makroökonomische Reform der staatlichen Planungskommission der Volksrepublik China. Im September 2008 wurde er gebeten, das US-Repräsentantenhaus über die TARP-Gesetzgebung zu beraten.

Warum nicht Keynes?

von James K. Galbraith

In der hochgradigen Krise vor nur zwei Jahren sah der Kult von John Maynard Keynes eine dramatische Wiederbelebung. Defizite waren akzeptabel, Konjunkturprogramme wurden Gesetz, Bücher, die mit Return of the Master (Rückkehr des Meisters) and The Keynes Solution (Die Keynes-Lösung) betitelt waren, schnellten in den Druck. Enthusiasten sprachen von einem „neuen New Deal.“ Heute, obwohl sich die Wirtschaft nicht erholt hat und obwohl die Arbeitslosigkeit in der Nähe von 9 Prozent bleibt, bleibt nichts davon übrig.

Barack Obama lehnte es ab, ein dritter Roosevelt zu werden. Sein Bernard Baruch erwies sich als Robert Rubin. Es gibt keinen Wagner im Senat, keinen Eccles oder Currie bei der Federal Reserve. Die Behörden, die Leon Henderson und den jungen John Kenneth Galbraith beherbergten, existieren nicht. Falls Keynes heute lebte und zu Besuch käme, fragt man sich, wer ihn im offiziellen Washington sehen würde.

Die neue Morgendämmerung der keynesianischen Idee ist dunkel geworden.

Dass es eine falsche Morgendämmerung war, versteht sich von selbst. Personen, die Keynes tatsächlich gelesen und verstanden haben, kamen nie nah an die Macht heran. Diejenigen, die unter Obama zu Macht kamen, waren falsche Keynesianer. Sie würden einen „Stimulus“ unterstützen, aber nur, wenn er begrenzt und vorübergehend wäre. Für Lawrence Summers erfüllte ein Zwei-Jahres-Programm die Definition von „nachhaltig“. $800 Milliarden verteilt über zwei Jahre – in etwa 3 Prozent eines BIP im freien Fall – qualifizierte sich als „erheblich“. Ben Bernanke und Christina Romer, die beide einen Ruf als Experten für die Große Depression hatten, waren näher an Milton Friedmans Ansicht zu der Sache dran – dass es die Fed tat -, als an Keynes.

Die falschen Keynesianer stützten sich außerdem auf Prognosemodelle, die konzeptionell anti-keynesianisch waren, weil in ihnen die Vorstellung von einer „natürlichen Rate der Arbeitslosigkeit“ eingearbeitet war. Die Modelle gingen davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung eintreten würde, um uns wieder zu einer Arbeitslosenquote in der Nähe von 5 Prozent nach fünf Jahren zurückzubringen. Dies würde geschehen – so sagten die Modelle -, egal, was die politischen Maßnahmen wären. Die Modelle trotzten somit der Wahrnehmung des gesunden Menschenverstands, wonach wir in einer tiefen und systemischen Krise waren. Im Jahr 1930 schrieb Keynes: „Die Welt hat nur langsam begriffen, dass wir in diesem Jahr im Schatten einer der größten wirtschaftlichen Katastrophen der modernen Geschichte leben.“ Im Jahr 2009 realisierten wir es. Aber unsere Computer, und die Techniker, die sie betrieben, überstimmten uns.

Als Ergebnis dessen gerieten die Maßnahmen unzureichend und die Resultate zu gering. Im März 2009 habe ich in The Washington Monthly vorhergesagt, dass ein vorübergehendes Programm – statt einer strategischen Anstrengung gekoppelt mit einer kraftvollen Finanzreform – Unternehmensinvestitionen und nachhaltig erneuertes Wachstum nicht fördern würde. Wenn das Konjunkturpaket nachließe, würde die wirtschaftliche Erholung nur langsam sein.i Diese Vorhersage sollte mit verheerenden politischen Folgen für Obama wahr werden. Und so gingen die falschen Keynesianer nach Hause – Romer zurück nach Berkeley, Summers nach Harvard. Der Ruf des Keynesianismus ist nur ein Teil ihrer Kollateralschäden.

Nach den Zwischenwahlen richtete sich alle Aufmerksamkeit auf die Agenda des Siegers: das Defizit im Bundeshaushalt, die Staatsverschuldung, Ausgabenkürzungen und das Anliegen der „Anspruchs-Reform“ (“entitlement reform”) – unsere Orwellsche Phrase, um die Sozialversicherung und Gesundsheitsfürsorge abzubauen. Wie können wir diesen Marsch von Budgetkürzern und Fundamentalisten des freien Marktes verstehen? Wo kommen ihre Ideen her? Anders als die Reagan-Revolutionäre von vor 30 Jahren haben sie keinen akademischen Messias, keine Zeitungs-Apostel und, soweit man das beurteilen kann, keinen heiligen Text. Weder spielt „Monetarismus“ eine Rolle, noch „angebotsorientierte Wirtschaftspolitik“. Sie sind keine wirklichen „Österreicher“, obwohl manche dies behaupten. Wenn sie keine „Sklaven irgendeines verblichenen Ökonomen“ sind, von wem dann?

Die Antworten sind nicht weit zu suchen. Adam Smith und David Ricardo – und ebenso ihre Gefolgsleute, die Sozialdarwinisten des späten 19. Jahrhunderts, Herbert Spencer und William Graham Sumner – können mit ihrem Gemurmel in den Dämpfen unseres gegenwärtigen Diskurses gehört werden. Und weit mehr als Marx oder Keynes können uns Thurman Arnold und Thorstein Veblen dabei helfen zu begreifen, was ihre Botschaft tatsächlich ist.

Adam Smith, der humanste und optimistischste aller Ökonomen, adaptierte seine Theorie des Werts von den Physiokraten, denen er in Frankreich begegnet war, die davon ausgingen, dass der wirtschaftliche Wert auf dem Grund und Boden entstand. Smith war nicht wohl dabei, also schrieb er stattdessen, dass der Wert durch die Arbeit mit physischen Produkten geschaffen würde, die dann ausgetauscht werden könnten. Diejenigen, die Dinge herstellten, seien „produktiv“, und diejenigen, die es nicht täten, seien es nicht. Die Regierung (einschließlich Soldaten), neben den Künsten und Hausangestellten, fiel in die unproduktive Kategorie. Diese Aktivitäten wären notwendig, sogar erwünscht, aber nur bis zu einem Punkt. Sie müssten von „Einnahmen“ unterstützt werden, wirtschaftlicher Rente, und würden nicht als Wohlstand akkumulieren. Ein Land, dass zu viel von dieser Art von Dingen erlaubte, würde arm werden.

Diese Idee widerspricht den Berechnungen des Volkseinkommens, die uns unsere modernen Definitionen der wirtschaftlichen Aktivität und des Wachstums geben. Käufe der Regierung sind in der Tat Teil des BIP. So sind es auch die Arbeiten von Ballet-Tänzern und College-Professoren. Die Berechnungen machen keinen Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Ausgaben oder zwischen dinglichem und nicht-dinglichem Vermögen.

Doch Smith’s Idee wirkt nachdrücklich auf den Instinkt – sogar auf den gesunden Menschenverstand. Es muss doch gewiss „gute“ und „schlechte“ Ausgaben geben. Genau so, wie wir Fabriken billigen, wie wir “eingeplante Obsoleszenz” in der Privatwirtschaft nicht mögen, so betrachten wir vieles von dem, was die Regierung macht, als „verschwenderisch“ und „grundsätzlich unproduktiv“. Verschwendung ist natürlich eine Belastung per definitionem und unproduktive Tätigkeit muss auf ein Minimum reduziert werden. Die Frage, sobald sie einmal auf diese Weise eingerahmt worden ist, ist nicht, ob gekürzt wird, sondern „wie viel“ und „was“ und „von wem“. Wir vergessen völlig (bis die Opfer uns erinnern), dass, nach Buchhaltungsregeln, Budgetkürzungen Einkommen reduzieren, Arbeitsplätze kosten, und Rückgänge der wirtschaftlichen Aktivität – und Unternehmensgewinne – verursachen.

Dann gibt es die Frage, ob der Rückgang der Ausgaben, Gewinne und Arbeitsplätze schnell und einfach durch einen anderen Sektor wettgemacht wird. Abgesehen von Exporten gibt es hier zwei Möglichkeiten: privater Konsum und Unternehmensinvestitionen.

Bei dieser Frage hielt David Ricardo einen anderen Franzosen hoch, Jean-Baptiste Say, dessen Gesetz besagte, dass Einsparungen Investition schafft oder, äquivalent, dass das Angebot die Nachfrage schafft. Wenn es jemals einen Überschuss der Produktion gäbe, dann würden die Preise fallen, die Nachfrage würde steigen, und das würde alles erledigen. Daher würde es unmöglich sein, dass es ein allgemeines Überangebot gäbe, was nachhaltige Massenarbeitslosigkeit bedeutete. Das System wäre selbst-korrigierend; Krisen geschähen nicht. Dieses starke Vertrauen nährt nun die Tea Party; sie haben den Zusammenbruch des privaten Bankensektors aus ihren Köpfen getilgt.

Das Kaninchen in Ricardos Hut war die Natur des Geldes seiner Zeit – vor allem Münzen und Papier, das von Gold oder Silber gedeckt war. Die Menge an Geld fiel also nicht in einem Überangebot und seine Kaufkraft würde steigen, da die Preise fielen. Konsum und Investitionen würden die entstandene Lücke ausfüllen.

Aber wir leben nicht mehr länger in dieser Welt. In unserer Kredit-Geld-Wirtschaft geht die Kaufkraft weg, wenn die Banken die Kreditverleihung stoppen, und die Geldmenge sinkt. Das ist der Grund, warum Milton Friedman und Anna Schwartz die Weltwirtschaftskrise der Federal Reserve anlasten konnten, und warum Ron Paul die Abschaffung der Fed und eine Rückkehr zum Goldstandard favorisiert.

Da ein Gold-Geld nicht zur Verfügung steht, haben die republikanischen Mitglieder des gemeinsamen Wirtschaftsausschusses des US-Kongress ein neues Papier darüber, wie große Budgetkürzungen das Wirtschaftswachstum unterstützen könnten. Sie bieten keine Theorie an, nur Zitate aus empirischen Arbeiten, die sich als höchst unplausibel oder aber als anderweitig haltlos erweisen. Aber diese Arbeit, neben der Verfassungsänderung für einen ausgeglichenen Haushalt, der von allen republikanischen Senatoren mitgetragen wird, setzt voraus, dass irgendeine Kraft die Unternehmensinvestitionen zu mehr als nur einem ausgleichenden Grad hochtreiben und eine größere und privatere Wirtschaft schaffen wird, als wir sie jetzt haben. Der keynesianische „Multiplikator“ ist negativ in dieser Sicht.

Dieses Argument passt gut zu der Reihe von Geschäfts-Lobbys, die über Vorschriften und „Unsicherheit“ jammern, als ob wir nicht die letzten 30 Jahre damit verbracht gehabt hätten, alles in Sichtweite zu deregulieren. In ihrer Version der Geschichte ist die Einmischung durch den Staat eine Atem nehmende Leine, die den tierischen Kräften der freien Markt-Dynamik umgelegt wird. Man hebe die Regulierung auf, sagen sie, und die Unternehmensinvestitionen werden sich der Herausforderung stellen, um die Nachfrage und Einkommen zu ersetzen, die durch Budgetkürzungen verloren gehen. Während der öffentliche Ausgaben-Multiplikator negativ ist, ist der private Investitions-Multiplikator alles andere als das.

Wie kann das sein? Es ist ein altes Thema, das stark an den Blick der Sozialdarwinisten auf das göttliche Recht der Reichen zum Herrschen erinnert. Thurman Arnold erfasste den Geist in The Folklore of Capitalism (Die Folklore des Kapitalismus) in dieser Beschreibung eines Treffens im Jahre 1936 mit Bankern, Geschäftsleuten, Anwälten und anderen, die auf die Barrikaden gingen, weil die zwischenstaatliche Handelskommission eine Senkung der Fahrpreise auf der Eisenbahnlinie in New Haven vorschlug:

[Einer] der anwesenden Gentlemen hatte die statistischen Daten darüber, warum die Eisenbahn leiden würde. Um sich des erhöhten Verkehrsaufkommens annehmen zu können, müssten neue Züge hinzugefügt, neue Bremser und Schaffner angestellt, mehr Geld in die permanente Ausrüstung gesteckt werden. All diese Ausgaben würden natürlich … Personen von den Sozialhilfelisten entfernen, die Schwergüter-Industrien stimulieren, und so weiter. Dies wurde jedoch für nicht stichhaltig angesehen. Da es unter Verletzung solider Prinzipien geschehen würde, würde dies das Vertrauen der Wirtschaft beschädigen und tatsächlich in weniger Investitionsgüter-Aufwendungen resultieren, trotz der Tatsache, dass es für den oberflächlichen Betrachter so schien, dass es mehr schaffen würde…

Und Thorstein Veblen erklärte 1904 in The Theory of Business Enterprise (Die Theorie der Geschäftsunternehmung), was das solide Prinzip, das all dem zugrunde lag, war. Der springende Punkt war emotional: „Depression ist vor allem eine Krankheit der Affektionen der Geschäftsleute. … Jede vorgeschlagene Abhilfe muss daher so beschaffen sein, dass dieser emotionale Sitz des Leidens erreicht wird. … Was erforderlich ist, ist eine Geschäfts-Koalition … lose ein “Trust“ genannt.ii

Da haben Sie es: Geschäftsleute müssen zuständig sein. Und mehr als das: sie müssen fühlen, zuständig zu sein. Alles andere ist grundsätzlich ungesund.

Das ist, was Keynes unerträglich machte. Es war nicht deswegen, weil er als junger Mann Jungs mochte. Es war nicht deswegen, weil er lehrte, dass die Sparsamkeit ein Laster ist oder dass Einsparungen pathologisch sind, dass Defizite hilfreich sind, dass Verschuldung notwendig ist, dass die Zinsen niedrig gehalten werden sollen, dass die Wirtschaft auf Vollbeschäftigung für das Wohlergehen aller ausgeführt werden soll. Es war nicht einmal sein Hinweis am Ende von The General Theory (Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes) auf die „Euthanasie des Rentiers.“iii

Nein, es war die Tatsache, dass keynesianische Politik Keynes erforderlich machte. Und wenn Keynes zuständig war, dann konnten es die Kapitäne der Industrie nicht sein. Larry Summers ist nicht Keynes. Aber er wollte für eine Weile den Eindruck erwecken, dass er die Show bestimmte. Das war ein fataler Fehler. Es war der Eindruck der Politikgestaltung, den die Geschäftswelt und die Tea Party nicht ertragen konnten. Eine bessere Politik hätte nicht besser gefallen.

Mit Jeffrey Immelt haben wir jetzt ein Geschäftsgesicht und überhaupt keinerlei Wirtschaftspolitik. Der Präsident hat gelernt. Ob es ihn retten wird, bleibt abzuwarten. Eine vollständige Regierung von Geschäftsleuten wäre viel authentischer.

Währenddessen murmeln die Geister von Smith und Ricardo in den Hallen des US-Kongresses sowie in Westminster und in Frankfurt und Brüssel und Berlin weiter über unproduktive Regierung und darüber, wie Einsparungen Investitionen schaffen. Und sie kürzen und kürzen, und wenn das nicht funktioniert, fordern sie mehr Kürzungen. Und die durchdringenden Stimmen von Arnold und Veblen können auch gehört werden, erklärend, was wirklich dahinter steckt.

In der Tat Verrückte in Verantwortung, die ihre Raserei destillieren. Keynes hatte das richtig verstanden gehabt.

Anmerkungen des Übersetzers:

i Vgl. James K. Galbraith: “No Return to Normal.Why the economic crisis, and its solution, are bigger than you think“, veröffentlicht unter: http://www.washingtonmonthly.com/features/2009/0903.galbraith.html

ii Ein “Trust“ ist einerseits der Zusammenschluss mehrerer Unternehmer bzw. Unternehmungen, andererseits aber auch im Englischen ein Wort für eine Emotion: Vertrauen.

iii Mit “Rentier“ meinte Keynes jene, die von den Renten des Kapitals leben. Er sprach auch von “Rentier-Klasse“.

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