Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

 

Auf Platz 10 macht sich David Stockman Sorgen, und zwar hier mit Blick auf den kommenden 15. März Anno Domini 2017 n. Chr.

Auf Platz 9 werden wir hier gewahr, dass der Investmentbanker / Politiker Paul Nitze unter CIA-Vertrag stand, als er 1954 an der ersten Bilderberg-Konferenz teilnahm.

Auf Platz 8 erinnert FBI-Direktor James Comey hier daran, dass in den USA so etwas wie eine „absolute Privatheit“ nicht existent ist – sie wurde wohl, vermuten wir, abgeknallt wie ein grasender Bison in der Prärie, um dort langsam und allmählich zu verrotten…

Wenn Sie Näheres über die Nicht-Existenz “absoluter Privatheit“ in den Vereinigten Staaten erfahren möchten, verweise ich Sie auf zwei Veröffentlichungen aus dem Jahre 2013, aus denen hervorgeht, dass in den USA sämtliche Telefongespräche und andere Digital-Kommunikationen automatisiert aufgezeichnet und gelagert werden, so dass man jederzeit Zugriff auf diese Daten hat. Siehe dazu hier und hier.

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete Dennis Kucinich  warnt derweil hier die aktuellen Mitglieder des Kongresses vor dem Abhören, das seitens der CIA vor sich gehe. Zudem könnten Sie, was das Abhorchen von Trump Tower angeht, diese aktuellen Ausführungen hier von Louise Mensch interessieren.

Auf Platz 7 stellte Eric Schmidt dieser Tage in Aussicht, dass “Big Data“ derart mächtig werde, dass Nationalstaaten zukünftig darum miteinander kämpfen werden. Auf diese Aussage stoßen Sie im Verlaufe dieses Videos hier unter dem Titel “Google Cloud Next 2017- Eric Schmidt: ‘Get on the Cloud….Now’“.

Auf Platz 6 legt man uns hier nahe, dass Geldmengenmaßnahmen für das Durchführen monetärer Politik durchaus noch nützlich sind, auch wenn das zunehmend angezweifelt wird.

Auf Platz 5 macht das Weiße Haus artig Werbung für ein bestimmtes Erdölunternehmen, das in der Vergangenheit mit dem derzeitigen US-Außenminister verbandelt war – wie Sie hier und hier ersehen. “Great jobs, special company, special people – thank you!”

Auf Platz 4 erkunden wir hier ein wenig den Medienkonsum von Donny “Da Pussy“ Trump.

Auf Platz 3 hält man Ihnen hier die Frage entgegen: “Are You Now, or Have You Ever Been, a Secret Agent of Vladimir Putin?“

Auf Platz 2 zeichnet die Washington Post hier ein gewisses Bild, durch das sie Analysten des “American Deep State“ per se ins Rechtsaußen-Lager abzuschieben gedenkt.

Nun, Peter Dale Scott, der politikwissenschaftliche Vater dessen, was sich “Deep Politics“ nennt, ist gewiss kein Rechtsaußen – was hier ersichtlich werden dürfte.

Derweil macht es sich die New York Times ganz einfach, indem sie hier schlichtweg verlautbaren lässt, es gäbe gar keinen „Deep State“ in den USA.

Und auf Platz 1 prangt hier ein Interview mit Joseph Bower, der da sagt: “Political Engagement by Corporations Derives from and is Focused on Seeking Monopolistic Power.”

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: DE LA SOUL feat. SNOOP DOGG – Pain.

Pain will make it better

Tell me how you feel

Look over your shoulder

Time will make it real…

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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