Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 sehen wir uns hier Gründe für Erdogans Referendum-Erfolg in der Türkei an.

Auf Platz 9 machen hier kleine Ungenauigkeiten für manche Zeitgenossen sehr große Unterschiede aus.

Auf Platz 8 gehen CIA und FBI hier auf die Jagd. Wirklich neu ist die Jagd nicht, wie man hier ersieht.

Eine Einschätzung zu gewissen Anschuldigungen, die Julian Assange gemacht werden, gibt es hier.

Auf Platz 7 habe ich Ihnen aus der wunderbaren Welt der Banken dies hier und dies hier herausgepickt.

Auf Platz 6 erwarten uns hier zwei instabile Währungen – wobei eine davon hier besonders an Stabilität einzubüßen scheint.

Auf Platz 5 sehen wir uns hier, hier, hier und hier im Ölmarkt um.

Auf Platz 4 hat ein US-Journalist aus US-Sicht hier eher Ungewöhnliches aus Süd-Korea zu berichten. In China wird wohl derweil eine Neupositionierung gegenüber Nord-Korea erwogen – siehe hier.

Auf Platz 3 steigen wir den Schiffsmast hoch, um hier zu sehen, ob Land in Sicht ist im “War on Terror“ – aber die Antwort ist wohl: „Nein.“

Auf Platz 2 wäre man ja vielleicht gerne Anti-Faschist; allein, beim Anblick des real-existierenden Anti-Faschismus in der Welt bleibt wenig übrig, als müde abzuwinken. Dieser Artikel hier bestärkte mich in der Annahme.

Und auf Platz 1 musste ich dieser Tage an Volker Pispers‘ Worte denken: “Ja ja, ich weiß, der Bundeskanzler [Schröder] hat gesagt, man solle jetzt nicht in oberflächlichen Anti-Amerikanismus verfallen. Aber: meiner ist gar nicht oberflächlich!

Ist ja nämlich so, dass ich Bücher von US-Gelehrten liebe, mit denen man sowohl den durchschnittlichen US-Hotdog als auch das durchschnittliche Deutschländerwürstchen überfordern kann, insofern ihre Inhalte wenig mit dem zu tun haben, was diese Würste im Geschichtsunterricht lernten. Ein solches Buch hat James Q. Whitman mit “Hitler’s American Model – The United States and the Making of Nazi Race Law” auf den Tisch gelegt. Was ist der Gegenstand des Buches? Nun, als es aus Nazi-Sicht galt, die Diskriminierung „rassisch-minderwertiger“ Volksgruppen hierzulande in Gesetzesform zu gießen, ließ man sich bewusst von Gesetzgebungen inspirieren, die diesbezüglich in den USA existierten.

Der US-Antikriegsaktivist David Swanson hat Whitmans Buch gelesen – und hier teilt er Ihnen seine Eindrücke mit.

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: THE MILES DAVIS QUINTET – ‘Round Midnight.

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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