Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 legen wir mit gewissen Buchrecherchen los. Einigermaßen bekannt ist, dass der Irak unter Saddam Hussein im November 2000 begann, den 10 Milliarden US-Dollar umfassenden Reservefonds Oil for Food bei der UNO in Euros zu konvertieren. Weniger bekannt: bis zum Frühjahr 2003 strich der Irak durch diese Entscheidung einen „ansehnlichen Gewinn“ ein, wie die britische Tageszeitung The Guardian damals hier berichtete.

Auch von Belang für die gewissen Buchrecherchen ist diese Entwicklung hier zu Medienmogul Robert Maxwell, dem FBI und der PROMIS-Software.

Auf Platz 9 fahren wir mit dem Erdöl fort.

Zunächst wollen wir hier davon Kenntnis nehmen, dass China die Treibstoffverkäufe nach Nordkorea einstellt.

Anderswo in Asien, nämlich am Kaspischen Meer, wird demnächst die tiefste Erdölbohrung, die es je gab, von einem internationalen Konsortium, das der chinesische Staatskonzern CNPC anführt, gestartet werden – wovon Sie sich hier überzeugen können.

Ein Einbruch der Schieferölproduktion in den USA wird uns hier in Aussicht gestellt, während man hier beim britisch-australischen Rohstoffgiganten BHP Billiton rückblickend befindet, dass die Investition von 20 Milliarden US-Dollar ins US-Frackinggeschäft ein Fehler gewesen sei.

Und dann war da noch Trump – siehe hier.

Auf Platz 8 fällt uns hier beim privaten Ausgabenverhalten in den USA auf, dass die Hälfte der US-Bürger heftig “auf Kante genäht“ lebt.

Der nüchterne Blick, den ein marxistischer US-Ökonom auf die Gründe zur Legalisierung von Glücksspiel und Tetrahydrocannabinol-Stoffen in den USA wirft, verrät uns hier, dass die besagte Legalisierung vorrangig eine zusätzliche Besteuerung darstellt.

Diese Woche hat die oberste “Geldhüterin“ der USA, Janet Yellen, für einiges Aufsehen gesorgt, indem sie sagte, dass es “zu unseren Lebzeiten“ zu keiner Finanzkrise mehr kommen werde. Außerdem sei das US-Bankensystem “viel sicherer und viel solider“ gegenüber 2008 geworden.

Zu Frau Yellens Aussage, dass keine Finanzkrise mehr “zu unseren Lebzeiten“ zu erwarten steht, schauen Sie sich als Kontrapunkt vielleicht einmal dies hier an, sowie dies hier als Kontrapunkt zum “viel sicheren und viel solideren“ US-Bankensystem.

Die große weite Welt der westlichen Zentralbankenpolitik tut sich Ihnen außerdem hier und hier auf.

Auf Platz 7 registrieren wir hier, dass das US-Militär in absehbarer Zeit eine neue Truppengattung erhalten könnte, und zwar “Space Corps”.

Da wir schon beim Militär sind:

Die USA schnüren Taiwan hier ein beachtliches Waffenpaket, derweil China hier, hier und hier maritimen Eindruck schindet.

Auf Platz 6 schrieb Seymour Hersh hier in Kooperation mit „Die Welt“ über dubiose Vorgänge rund um das Raketen-Bombardement vom 6. April diesen Jahres, mit dem POTUS Donald Trump auf den ebenso dubiosen Gebrauch von Chemiewaffen in Syrien reagierte. Hershs Bericht fand ein Echo – welchem Sie hier und hier Ihre Aufmerksamkeit schenken können.

Aus dem Weißen Haus erklang unterdessen hier eine Warnung vor dem Gebrauch von Chemiewaffen in Syrien, woraufhin als Reaktion u.a. dies hier, dies hier und dies hier erschien.

Zum Thema des Syrienkriegs und der Lage im Mittleren Osten pickte ich ferner für Sie heraus:

US Special Forces Deployed to Kurdish City on Turkish Border”;

Russia quietly begins building third military base in Syria”;

Israel’s slow creep into the Syrian civil war”;

Israel’s Fire Support For Its Al-Qaeda Mercenaries Started Three Years Ago”;

ISIS Reverts to Insurgent Roots to Pose Long-Term Threat, Study Says”;

Dispatch From the Middle East: U.S. Buildup All About Iran”.

Auf Platz 5 ruft der Mossad hier und hier einen Fonds ins Leben, um gezielt in die Entwicklung von Spionagetechnik durch Start-up-Unternehmen zu investieren.

Auf Platz 4 ging’s beim Veröffentlichen des Abschlussberichts, den der NSA-Untersuchungsausschuss des Dt. Bundestags verfasste, wohl ein bisschen schludrig zu, wie hier zu lesen steht.

Auf Platz 3 eröffnen sich Ihnen hier aktuelle Erkenntnisse zum Bienen-Sterben.

Auf Platz 2 nehmen wir die Spur des Geldes auf, wenn uns hier erklärt wird, wie die Zentralbank der USA die Auslandsgeheimdienste der Vereinigten Staaten unterstützt.

Und auf Platz 1 unternehmen wir hier mit Stephen F. Cohen und John Batchelor in New York City eine Tour d’Horizon auf dem weiten Feld des “Neuen Kalten Kriegs“.

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: A TRIBE CALLED QUEST – Youthful Expression (Instrumental).

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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