Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 entdecken wir hier die Liedermacherqualitäten mancher “Infowars“-Monologe.

Auf Platz 9 wollen wir uns in Sachen Zähigkeit ein Vorbild in der Tierwelt suchen – und so hier schaut’s dann aus.

Danach befassen wir uns hier mit Gehirnfasern, ehe wir hier beruhigt werden: Unser Gehirn ist kein Computer.

Was würde eigentlich passieren, besäße die US-Raumfahrtbehörde NASA das Budget, welches die Vereinigten Staaten von Amerika jahrein-jahraus fürs Militärische aufbringen? Diese Frage stellt sich hier.

Apropos Militärisches und Geld: Washington und Moskau tüten hier und hier allmählich bedeutende Waffendeals an delikaten Orten ein.

Auf Platz 8 macht die Henry Jackson Society, eine britische Denkfabrik, hier und hier mit einer aktuellen Studie von sich reden, die sich eines besonderen saudischen Exportschlagers annimmt.

Auf Platz 7 untersucht eine andere aktuelle Studie, die Sie sich hier vorknöpfen können, was Politiker bei der Durchsetzung von Bankenrettungspaketen umtreibt.

Ein Ex-Goldman Sachs-Alphatier wird vielleicht zum künftigen Alphatier der US Federal Reserve; es muss die Stelle als Alphatier eigentlich nur wollen, lesen wir hier.

Anschließend schnüren wir unsere Sieben-Meilen-Geschichtsstiefel, um von hier aus weit zurückzugehen in der Historie, nämlich zum ersten Finanzminister der USA, Alexander Hamilton, der in manchen Kreisen ziemlich populär ist.

Auf Platz 6 behandelt ein nunmehr bekanntgewordenes Papier der US Defense Intelligence Agency hier eine gewisse “Regimewechsel-Paranoia“ im Kreml.

Auf Platz 5 sieht sich die New York Times veranlasst, von einem haltlosen Vorwurf Abstand zu nehmen – wofür sie sich aber, siehe hier, ein gerüttelt Maß an Zeit gelassen hat.

Falls man “Fake-News“ benötigt – warum auch immer –, ist man bei der New York Times ohnehin an der richtigen Adresse, wird uns hier nahegelegt.

Zum Nebel, der Team Trump und “Russiagate“ nicht zuletzt in den Seiten der New York Times umgibt, habe ich hier, hier, hier, hier und hier etwas für Sie in jeweils schriftlicher Form anzubieten, wohingegen hier und hier Twitter- und Presse-Rückschauen bezüglich Donald Trump Jr. in bewegten Bildern erscheinen.

Daraufhin erfahren Sie hier, was russische Journalisten über die Mainstream-Berichterstattung mitzuteilen haben, die in den USA zu Team Trump und “Russiagate“ betrieben wird – und etwas ganz Ähnliches, namentlich aus der Perspektive von Stephen F. Cohen, erleben Sie hier bei John Batchelor in New York. (Stephen F. Cohen stünde des Weiteren hier per Video als Diskussionsteilnehmer beim AJC Global Forum 2017 zur Verfügung.)

Auf Platz 4 heißt’s: O’zapft is‘ – und zwar hier, hier und hier.

Auf Platz 3 ziehen wir hier unseren Hut vor Gaby Weber, die einen Beschluss vom 20. Juni 2017 des Bundesverfassungsgerichts hinnehmen musste, zu dem diese Pressemitteilung hier vom 12. Juli 2017 erschien.

Auf Platz 2 scheint es gut möglich, dass die US-Schieferölproduktion nächstes Jahr die Marke von 10 Millionen Barrel pro Tag überspringen könnte – angetrieben von Großbanken und Investoren der Wall Street, die der Branche in den vergangenen 18 Monaten geschätzte 57 Milliarden US-Dollar an Krediten zur Verfügung stellten. Diese Gelder ließen vermehrte Bohraktivitäten trotz sinkender Preise zu, sodass derzeit schon über 9 Millionen Barrel pro Tag gefördert werden. Für den Fall, dass die Gelder spärlicher fließen sollten, hätte das auf die Fördermenge kurzfristig keine Auswirkung: zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Ölbohrung beginnt, und dem, an dem das Öl den Markt erreicht, liegen circa sechs Monate. Die Gelder, die im ersten Halbjahr 2017 neue zusätzliche Bohrungen erlaubten, werden somit “sicherstellen, dass die Produktion wahrscheinlich ihren Aufwärtsentwicklungsverlauf für den Rest des Jahres fortsetzt.“

Mehr dazu hier.

Indes ging die konventionelle Erdölproduktion in alten Feldern, von deren Ergiebigkeit ein Drittel des Weltangebots abhängt, letztes Jahr deutlich zurück – siehe hier.

Der Rückgang dürfte sich weiter fortsetzen, wie man hier in Saudi-Arabien vermutet.

Nicht von ungefähr sieht Charles Hugh Smith hier sehr besorgt drein, wenn er an unser allgegenwärtiges System aus mehr Schulden, mehr Wirtschaftswachstum und mehr Energieverbrauch denkt; es steht auf holprigen Beinen.

Und auf Platz 1 verfolgen wir hier und hier eine kleine Debatte zur Frage: Was führen “die Chinesen“ eigentlich im Schilde? (Mehr dazu finden Sie außerdem hier.)

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: BILL DOGGETT – Honky Tonk (Part 1 & 2).

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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