Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 speichern wir hier zunächst einmal Daten in lebendiger DNA ab, um uns dann hier zu fragen, wann der Zeitpunkt erreicht sein dürfte, da uns Künstliche Intelligenz in allen Belangen den Rang abgelaufen haben wird.

Auf Platz 9 sollten Sie als Bankenkunde im EU-Raum ein Auge auf diesen Vorgang hier werfen.

Auf Platz 8 äußert sich der Wirtschaftswissenschaftler Helge Peukert hier zum recht öden Zustand der ökonomischen Lehre an den hiesigen Hochschulen.

Auf Platz 7 sind bis dato geheime Dokumente zur Ermordung von John F. Kennedy freigegeben worden – siehe dazu hier, hier und hier.

Auf Platz 6 ist und bleibt Folter ein Abgrund – und in den lässt es sich hier und hier hineinstarren.

Auf Platz 5 besagt ein ehemals geheimes Memo der CIA, dass ein gewisser Herr Khomeini dem Reagan-Team eine „October Surprise“ im Wahljahr 1980 zu bescheren beabsichtigte. Mehr dazu hier.

Auf Platz 4 begegnen wir hier noch einmal der CIA in Sachen Iran, unterdessen Putin hier beim iranischen Verbündeten Syrien Unterschriften einsammeln geht.

Auf Platz 3 steht in der einen oder anderen Weise der US-Dollar hier, hier und hier im Mittelpunkt, bevor wir uns seinem Konkurrenten, dem Gold, zuwenden möchten. Zieht man nämlich in Betracht, dass die chinesische Zentralbank ihre Goldbestände nicht über die Goldbörse in Shanghai bezieht, sondern über chinesische Banken, deren Barren-Käufe nicht in internationalen Goldhandelslisten auftauchen, erschließt sich recht gut, wie die Zentralbank der Volksrepublik China wesentlich mehr Gold halten könnte, als dies offiziell in der Statistik ausgewiesen wird. Genau darum geht es hier und hier.

Darüber hinaus berichtet Koos Jansen hier in Amsterdam, dass die niederländische Zentralbank wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer Auflistung ihrer Goldbarren Lügen verbreitet.

Auf Platz 2 nimmt der “Neue Kalte Krieg“ eine “Energiewende“ der eigenen Art, wie hier, hier und hier zu bestaunen wäre.

Der US-Energieproduktionsausrüster Schlumberger hat die Gewinnerwartungen für das zweite Quartal übertroffen, nachdem die Ölbohraktivitäten in den USA deutlich an Fahrt aufnahmen. Zugleich berichtete das Wall Street Journal nunmehr hier, dass Schlumbergers CEO Paal Kibsgaard die Kreditvergabe der Wall Street-Investoren für den schwachen Ölpreis verantwortlich machte: mit ihren Geldern, die sie Frackingunternehmen zur Verfügung stellten (circa 57 Milliarden US-Dollar über die letzten 18 Monate), sorgten sie für eine höhere Förderaktivität in den USA, was zu einem Produktionsüberschuss führte, der den Preis unter Abwärtsdruck setzte, so Kibsgaard.

Und auf Platz 1 stößt POTUS Trump hier auf einen Grund, um militärisch in Afghanistan zu verbleiben; es ist der Mineralienreichtum des Landes, der ihn reizt.

Haben Sie eine genaue Vorstellung davon, was die USA für ihren nationalen Sicherheitsapparat ausgeben? Nach dieser Lektüre hier werden Sie eine genaue Vorstellung davon haben, versprochen.

Apropos Lektüre: Es kündigt sich ein neues Buch von Alfred McCoy an, “In the Shadows of the American Century – The Rise and Decline of US Global Power” betitelt, und hier wäre ein gewisser erster Eindruck zu gewinnen.

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: THE ROOTS – Din Da Da.

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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