Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 hat sich jemand einen Yoda-Lehrbuch-Scherz erlaubt, wie hier behandelt wird.

Auf Platz 9 geht Morgan Freeman hier für diese Kampagne hier Russland untersuchen.

In diesem Kontext dürfte POTUS Trump hierüber nicht mit der Zunge geschnalzt haben.

Auf Platz 8 wollen wir hier ein Bewusstsein fürs womöglich vorhandene Bewusstsein von an und für sich hirnlosen Himmelskörpern entwickeln.

Auf Platz 7 verteidigt Eugen Wendler hier bei der “FAZ“ den großen deutschen Ökonomen Friedrich List vor einem “krassen Fehlurteil“.

Auf Platz 6 stellt man uns die Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel hier (Original) bzw. hier (Übersetzung) als “weltweit führenden Öko-Vandalen“ vor; und danach erweist sich hier die Rechtsgrundlage, mit der die Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel vor zwei Jahren die Grenzen für Flüchtlinge öffnen ließ, als unklar.

Ansonsten nehmen wir in deutschen Landen hier noch den “Rechtsstaat“ und hier den “Überwachungsstaat“ ins Visier.

Auf Platz 5 legt uns Emma Best hier Recherche-Ergebnisse zu einem hart zu fassenden, weil im Geheimen existierenden Netzwerk aus ehemaligen Agenten der CIA namens “Common Interest Network” (CIN) vor.

Die CIA “vermisst” gewisse Akten, die im Oktober veröffentlicht werden müssten. Die Akten befassen sich mit Lee Harvey Oswald. Siehe hier und hier.

US-Journalisten müssen sich überlegen, welche öffentlichen Dokumente sie einsehen möchten. Wieso? Schauen Sie hier nach.

Auf Platz 4 stecken bedeutend mehr Schulden im globalen Finanzsystem, als bisher angenommen wurde, heißt es hier.

Auf Platz 3 vermag sich der ehemalige französische Premierminister Dominique de Villepin hier vorzustellen, dass das “One Belt – One Road“-Infrastrukturprojekt Chinas das Zeug besitzt, die Globalisierung neu zu entwerfen.

China bewilligt dem Iran hier eine Milliarden-Kreditlinie, indes die eigene Kreditwürdigkeit hier eine Herabstufung erhält. Zu letzterem Thema (aber auch zur Bilanzkürzung der Fed in den USA) lesen Sie hier den Marktkommentar von Folker Hellmeyer.

James Corbett war in Dänemark zu Gast, wo er einen Vergleich zwischen “Großbritannien vs. Dt. Reich“ zuzeiten des 1. Weltkriegs und “USA vs. VR China“ in heutigen Tagen anstellte. Die Video-Aufzeichnung des Vortrags können Sie hier aufrufen.

Auf Platz 2 holt uns das OBOR-Projekt der Chinesen sogleich schon wieder ein. Wo? In Nord-Korea, wie hier zu konstatieren wäre.

Über China im Zusammenhang mit Nord-Korea weitere Sanktionen zu verhängen, hält man hier für keine gute Idee, während hier die Frage gestellt wird, ob die US-Großmedien das Nord-Korea-Problem angemessen behandeln.

Im deutschsprachigen Info-Netz fielen mir zu “Donald vs. Kim“ zwei Wortmeldungen als berücksichtigenswert auf, und zwar hier und hier.

Da POTUS Trump die UN-Vollversammlung in New York nutzte, um in seiner Rede ein Kriegsverbrechen anzudrohen (die “völlige Zerstörung“ Nord-Koreas), sei an eine besondere Rede eines besonderen US-Präsidenten erinnert, der einen ganz anderen Ton anschlug – und dies geschieht hier (und weiter zurückliegend hier).

Der von Trump in New York mit kritischen Worten bedachte Iran hält sich im Übrigen an die Abmachungen des 2015 unterzeichneten Atomabkommens. Das sage nicht ich. Das sagt der Chef des U.S. Strategic Command. Mehr dazu hier.

Und auf Platz 1 prangt die Unterschrift von POTUS Trump nunmehr unter einem Schreiben, das die Notstandsmaßnahmen verlängert, die kurz nach 9/11 in den USA eingeführt wurden. Wenn Sie die Unterschrift betrachten möchten, können Sie das hier tun. Die Unterschrift war fällig, da der Notstand nach den Bestimmungen des National Emergencies Act auslief, wie Ihnen Gregory Korte hier unter der Überschrift “A permanent emergency: Trump becomes third president to renew extraordinary post-9/11 powers” beibringt.

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: WESTBAM – Computerstaat.

Sonntag, da ist alles tot
Im Golf von Mallorca der Weltkrieg droht.

Stalingrad, Stalingrad, Deutschland Katastrophen-Staat…

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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