Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 befassen wir uns hier mit den biologischen Grundlagen des humanen Erinnerungsvermögens.

Auf Platz 9 erwies sich Donald “Da Pussy“ Trump hier und hier gut für den Geldwäscheautomaten namens Deutsche Bank, welcher sich ja in der Vergangenheit auch gut für Donald “Da Pussy“ Trump erwies. (Zum Thema Donald “Da Pussy“ Trump & Deutsche Bank siehe auch hier und hier.)

Aus dem sonstigen schier überquellenden Fundus an Trumpland-Nachrichten suchte ich Ihnen dies hier und dies hier heraus.

Auf Platz 8 darf in den USA weiter o’zapft werden – wie Sie hier, hier und hier erfahren.

Auf Platz 7 erkundigen wir uns hier, was derzeit bei TTIP & Co. so geht.

Auf Platz 6 kommt es hier zu einem Vergleich zwischen dem alten Rom und den heutigen USA / dem Westen.

Auf Platz 5 könnte sich das Jahr 2018, so steht’s hier geschrieben, als Glücksquelle für die “Kaufleute des Todes“ erweisen.

Auf Platz 4 erklimmt der Erdölpreis hier ein Dreijahreshoch, derweil Citigroup hier optimistisch ist, dass der Ölpreis aufgrund von Kriegen noch Aufwärtspotenzial besitzt und dementsprechend zulegen wird. Europa zieht hier und hier bei Russlands neuer Öl- und Gasstrategie ziemlich selbstverschuldet den Kürzeren.

Auf Platz 3 ist einer aktuellen Karte des “Costs of War“-Projekts am Watson Institute for International and Public Affairs der Brown University zu entnehmen, dass der von den USA initiierte “War on Terror“ mittlerweile in 76 Ländern geführt wird – oder aber in 40 Prozent aller Staaten der Welt. Die meisten davon sind, siehe hier, nunja…, „Drecksloch-Länder„.

Kartenmaterial gibt es auch hier, wenn es um Drohnenangriffe auf russische Militäreinrichtungen in Syrien gehen soll.

Auf Platz 2 beschäftigt uns die Intelligenz. Nämlich hier die menschliche und hier die künstliche. Als Alternativ-Intelligenz-Objekt könnten hier auch Delphine dienen, falls Ihnen das mehr zusagt.

Und auf Platz 1 erweist sich China hier zunächst einmal mehr als Rohstoff-Kraftpaket.

Ein US-Papierschulden-Kraftpaket ist China sowieso – aber hier, hier und hier deuten sich diesbezügliche Veränderungen an. Ein wenig lustig macht man sich – verständlicherweise – hier über die Reaktionen. Die Sache ist ja jene: Sollte China weniger US-Staatsschuldenpapiere kaufen oder sie zunehmend abstoßen, käme das an und für sich auch den USA entgegen. Indem sich Chinas Regierung im großen Stil Anleihen der US-Regierung beschaffte, für die sie Dollar-Reserven benutzte, die sich durch Exportgeschäfte anhäuften, hielt Peking den Yuan gegenüber dem Dollar auf bewusst niedrigem Niveau; der Erwerb von in Dollar gehandelten Vermögenswerten steigerte die Nachfrage nach US-Dollar, wodurch der Dollar-Preis angeschoben wurde. „Wenn dieser Prozess gestoppt und umgekehrt wird, wird der Wert des Dollars gegenüber dem Yuan sinken. Dies wird dazu führen, dass Waren und Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten international wettbewerbsfähiger werden, womit das Handelsdefizit der USA verringert wird.“

Außerdem vernehmen wir hier die Ankündigung, dass China einen militärischen Marinestützpunkt im pakistanischen Hafen von Gwadar bauen werde.

In Pakistan läuft längst nicht alles rund für China, was man uns hier berichtet. Das Verhältnis Pakistans zu den USA kühlt gleichwohl merklich ab, worüber hier nachgedacht wird.

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: MAX REGER – Mozart-Variationen.

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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