Die Woche im Rückspiegel betrachtet

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Jede Woche am Sonntag stelle ich eine Auslese der zehn bemerkenswertesten Geschichten und Veröffentlichungen vor, über die ich bei meinen Streifzügen durch die Tiefen und Weiten des weltumspannenden Informationsnetzes gestolpert bin.

Von Lars Schall

Geneigte Leserin, geneigter Leser,

willkommen bei Die Woche im Rückspiegel betrachtet. Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf Geschichten und Veröffentlichungen zu 10 Themenbereichen präsentieren, die mir im Laufe der jeweils vorangegangenen Woche als wie auch immer beachtenswert auffielen.

Und damit ohne weiteren Aufhebens zu den…

TOP 10-LINKS DER WOCHE

Auf Platz 10 erfahren Sie hier, welches Jahreseinkommen vonnöten wäre, wollten Sie Teil der obersten 0,001 Prozent in den USA werden.

Auf Platz 9 würde ein Verbot der Plastikherstellung und -benutzung signifikante Auswirkungen auf den Verbrauch von Erdöl haben – siehe hier.

Auf Platz 8 rüsten sich die USA hier noch zu Tode.

Auf Platz 7 räumt Ex-CIA-Direktor James Woolsey zusammen mit Laura „Shut up & Dribble“ Ingraham hier kichernd ein, dass die Vereinigten Staaten von Amerika in bestimmter Art und Weise weltweit Wahlen beeinfussen.

Zur angeblichen Beeinflussung der US-Wahlen 2016 durch Russland wird der Ton in den USA schriller, wie hier und hier aufploppt.

Zwei weitere Wortmeldungen, die mit der Vernunft im Bunde stehen, kommen Ihnen hier und hier entgegen.

Auf Platz 6 erklimmt Russland hier den 5. Rang in der Gold-Nationenwertung.

Auf Platz 5 tun wir uns hier, hier, hier und hier in Syrien um.

Auf Platz 4 beginnt sich hier Widerstand gegen Chinas “OBOR“-Projekt zu regen.

Auf Platz 3 befassen wir uns hier, hier und hier mit der Verlegung gewisser Energie-Pipelines.

Auf Platz 2 arbeitet DARPA an der Militarisierung von Unterwasserlebewesen – wie hier an die Oberfläche kommt.

Und auf Platz 1 lesen Sie hier die Empfehlung, den Krieg in Afghanistan endlich als “Nonsense“ zu begreifen.

Bezüglich der Terrorangriffe, die den Krieg in Afghanistan angeblich lostraten, nämlich jene vom 11. September 2001, sah ich mir diese Woche für gewisse Buchrecherchen ein paar ältere Nachrichtenartikel an, um relevante Aussagen daraus in die deutsche Sprache zu übersetzen.

Die Idee eines Angriffs wie 9/11 sei wohlbekannt gewesen, meinte John Arquilla, ein Experte für Spezialoperationen an der Naval Postgraduate School. Sie sei entsprechend als Möglichkeit in Kriegsübungen vor dem 11. September 2001 durchgespielt worden. „9/11 war ein organisatorisches Versagen, keines der nachrichtendienstlichen Aufklärung“, sagte er.

Siehe hier.

Im Magazin The New Yorker wurde berichtet:

„Ein ehemaliger Top-FBI-Beamter sagte, dass die Behörde seit der Verurteilung von Verbündeten von Osama bin Laden … in einem Bundesgericht im Zusammenhang mit der Bombardierung amerikanischer Botschaften in Afrika 1998… wegen eines Angriffs in New York City besorgt gewesen sei. … In den letzten Jahren plante und simulierte die Regierung regelmäßig [die Reaktion auf] terroristische Anschläge, einschließlich Szenarien, bei denen es um mehrere Flugzeugentführungen ging.“

Siehe hier.

Die Tageszeitung USA Today meldete:

„In den zwei Jahren vor den Anschlägen vom 11. September führte das nordamerikanische Aerospace Defense Command Übungen durch, die das simulierten, von dem das Weiße Haus sagt, dass es damals unvorstellbar gewesen sei: entführte Flugzeuge, die als Waffen benutzt werden, um in Ziele zu stürzen und massenweise Tote zu verursachen. … Eines der vorgestellten Ziele war das World Trade Center. …  NORAD bestätigte in einer schriftlichen Erklärung, dass solche Hijacking-Übungen stattfanden. …  ‘Zahlreiche Arten von Zivil- und Militär-Flugzeuge wurden als scheinentführte Flugzeuge verwendet‘, heißt es in der Erklärung. … Die Übungen unterschieden sich von den Angriffen vom 11. September in einem wichtigen Punkt: in der Simulation stammten die Flugzeuge aus einem fremden Land. … In den frühen Drills gab es aber Ausnahmen, einschließlich einer Operation, geplant im Juli 2001 und später durchgeführt, die ‚entführte‘ Flugzeuge von Flughäfen in Utah und Washington State umfasste. … Bis zum 11. September 2001 hielt NORAD vier große Übungen pro Jahr ab. Die meisten enthielten ein Entführungsszenario, jedoch sahen nicht alle davon Flugzeuge als Waffen vor.“

Siehe hier.

Und bei CNN hieß es:

“Irgendwann zwischen 1991 und 2001 simulierte ein regionaler Zweig des nordamerikanischen Aerospace Defence Commands als Teil des Übungsszenarios den Sturz eines ausländischen Flugzeugs in ein amerikanisches Gebäude. … Einer Stellungnahme von NORAD zufolge, ‘führte NORAD vor dem 11. September 2001 regelmäßig eine Reihe von Übungen durch, die Entführungsszenarien beinhalteten. …  Diese Übungen waren künstliche Simulationen, die uns die Möglichkeit gaben, unsere Prozesse und Regeln zu testen'“ – unter anderem, wie eingeräumt wurde, in Koordination mit der National Command Authority. Letzteres würde bedeuten, dass das Weiße Haus (Situation Room / PEOC), der US-Verteidigungsminister und der US-Generalstab daran beteiligt waren.

Siehe hier.

Zuletzt noch das Musikstück der Woche: QUEENS OF THE STONE AGE – The Lost Art Of Keeping A Secret.

I think you already know
How far I’d go not to say
You know the art isn’t gone
And I’m taking this all to the grave…

In dem Sinne, ganz der Ihre,

Lars Schall.

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