Momente in der UN-Geschichte: JFK 1963 statt Trumpolini 2018

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Nachdem sich Trumpolini vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Witzfigur darbot, die ausgelacht wurde, sei an einen ernsthaften US-Präsidenten vor der U.N. in New York City erinnert: an John F. Kennedy, der im September 1963 den Sowjets das Angebot einer gemeinsamen Expedition zum Mond unterbreitete.

Von Lars Schall

Zur ausgelachten Witzfigur Trumpolini siehe hier.

Der nachfolgende Text ist ein Auszug aus:

JFK und „Operation Walküre“, Teil 2

An entscheidender Stelle wird es um die UN-Rede von John F. Kennedy im September 1963 gehen. Kennedy sagte darin:

„Schliesslich gibt es auf einem Gebiet, auf dem die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion eine führende Stellung einnehmen – dem Gebiet der Raumfahrt – Ansatzpunkte genug für eine neue Zusammenarbeit, für weitere gemeinsame Anstrengungen bei der Ausarbeitung eines Weltraumrechts und der Erforschung des Weltraumes. Zu diesen Möglichkeiten gehört auch eine gemeinsame Expedition zum Mond. Der Weltraum bietet keine Souveränitätsprobleme. In einer Resolution dieser Versammlung haben die Mitglieder der Vereinten Nationen auf jegliche territorialen Rechtsansprüche im Weltraum oder an Himmelskörpern verzichtet und erklärt, dass das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen gültig sein soll. Warum sollte daher der erste Flug des Menschen zum Mond die Angelegenheit eines nationalen Wettstreits sein? Warum sollten sich die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion bei der Vorbereitung solcher Expeditionen auf immense Doppelarbeit auf dem Gebiet der Forschung, der Konstruktion und der Ausgaben einlassen? Wir sollten prüfen, ob die Wissenschafter und Astronauten unserer beiden Länder – ja der ganzen Welt – bei der Eroberung des Weltraums nicht zusammenarbeiten können, um eines Tages in diesem Jahrzehnt einen Vertreter nicht einer einzigen Nation, sondern die Vertreter der gesamten Menschheit zum Mond zu schicken.“

John F. Kennedy, 20. September 1963

25 Jahre „Walküre“: „Der Adler ist gelandet“

Der vielleicht am bizarrsten anmutende „Walküre“-Bezug, der zum ermordeten John F. Kennedy hergestellt werden kann, besteht darin, dass am 25. Jahrestag des „Unternehmens Walküre“ die Mondlandung durch Astronauten der NASA stattfand – ein Ereignis, das Kennedy mit auf den Weg brachte. Öffentlich hatte er den USA das Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahrzehnts einen Mann auf den Mond zu schicken. An der Rice University in Houston, Texas sagte Kennedy am 12. September 1962, nachdem er tags zuvor die National Aeronautics and Space Administration (NASA) besucht hatte:

 „Warum, fragen viele, der Mond? Warum soll das unser Ziel sein? Und sie können auch fragen, warum steigen sie nicht auf den höchsten Berg? Warum flogen wir vor 35 Jahren über den Atlantik? Wir haben uns entschlossen, zum Mond zu fliegen. Wir haben uns entschlossen, in diesem Jahrzehnt auf den Mond zu kommen, nicht weil es leicht wäre, sondern gerade weil es schwer ist, weil diese Aufgabe uns helfen wird, unsere besten Energien und Fähigkeiten einzusetzen und zu erproben, weil wir bereit sind, diese Herausforderung anzunehmen und sie nicht widerwillig aufschieben werden, und weil wir beabsichtigen, zu gewinnen.“ (34)

Die Mondlandung, die sich am 20. Juli 1969 mit den Worten “The Eagle has landed“ ereignete, (35) machten stramme Anti-Kommunisten mit dubioser Vergangenheit möglich.

Kurt Debus, ein Spezialist für Raketenstarts, war Anfang 1939 der SS beigetreten, nachdem er zuvor von 1933 bis 1936 der SA angehört hatte. In einem US-Regierungsgeheimbericht hieß es über ihn nach dem Zweiten Weltkrieg: „Er sollte als Bedrohung für die Sicherheit der Alliierten interniert werden.“ (36)

Der NASA diente Debus von 1962 bis 1974 als erster Direktor des Launch Operations Centers in Cape Canaveral. Als solcher hatte er Kennedy im September 1962 und im November 1963 in Empfang genommen. (37) Nach dem Attentat, das JFK das Leben kostete, wurde das NASA-Raketenstartzentrum ihm zu Ehren umbenannt; seither trägt es den Namen “Kennedy Space Center“.

Ein weiteres ehemaliges SS-Mitglied, das an der Mondlandung beteiligt war und quasi das PR-Gesicht abgab, war „Weltraumpionier“ Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun. Unter der SS-Mitgliedsnummer 185.068 hatte er sich bis zum Sommer 1943 in den Rang eines Sturmbannführers hochgedient.

Arthur Rudolph (NSDAP-Mitglied seit 1931, von 1940 an SS-Hauptsturmführer), der im Zweiten Weltkrieg im Rahmen des V-2-Raketenprogramms für den Tod Tausender Zwangsarbeiter verantwortlich zeichnete, leitete das Team, das den USA die Saturn-V-Mondrakete baute. In dem ihm gewidmeten US-Regierungsgeheimbericht wurde er als „100 Prozent Nazi, gefährlicher Typ“ beschrieben. (38)

Diplomingenieur Walter Robert Dornberger, der im Dritten Reich die Position eines Generalmajors der Wehrmacht einnahm, war von 1936 bis 1943 Chef der Raketenabteilung innerhalb des Heereswaffenamtes. Auch er war im Zuge des „Wunderwaffen“-Programms verantwortlich für den Tod Tausender Zwangsarbeiter.

Nachdem es den Raketenwissenschaftlern, die für Dornberger arbeiteten, gelungen war, am 3. Oktober 1942 von Peenemünde aus erstmalig ein von Menschen geschaffenes Objekt in den Weltraum zu schicken, sagte ihr Chef: „Wir haben mit unserer Rakete in den Weltraum gegriffen.“ Ferner rief er den „Beginn einer neuen Ära im Transportwesen“ aus, das Zeitalter der „Raumfahrt“. (39)

Als die V2-Rakete knapp zwei Jahre später an der Westfront eingesetzt werden konnte, erhielt Dornberger das Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern.

Ruth Hyde Paine, die enge Freundin und „Vermieterin“ von Marina Oswald, war mit Michael Paine verheiratet. Ihre Schwiegermutter, Ruth Forbes Paine Young, entstammte der in Boston ansässigen Forbes-Familie. Sie hatte 1948 Arthur M. Young geheiratet, den Erfinder des „Modells 30“ – d.h.: des ersten Hubschraubers, den die Bell Aircraft Company (als Bell 30) herstellte.

Young hatte die im Staate New York ansässige Bell Aircraft Company 1941 auf seine Idee für einen kommerziellen Helikopter hingewiesen – und die von Lawrence D. Bell gegründete Firma stellte den Erfinder sogleich ein. Der erste Flug, den Bell 30 unternahm, fand am 29. Dezember 1942 statt. Aus dem Bell 30 ging der Bell 47 hervor – der am 8. März 1946 als erster Hubschrauber für zivilen Gebrauch freigegeben wurde.

Im Jahr 1960 übernahm der Textron-Konzern, ein in Rhode Island beheimatetes Unternehmen, einen Teil von Bell Aircraft Corporation, namentlich Bell Aerospace. Hierzu gehörte auch die Helikopter-Sparte der Bell Aircraft Corporation. Der Zusammenschluss hieß fortan Bell Helicopter Company.

Während des „Apollo“-Programms verwendete die NASA einige Bell 47-Hubschrauber für das Mondlandefähre-Training der US-Astronauten. Die Entwicklung der Mondlandefähre (Lunar Module, LM), führte ab 1963 die Grumman Aerospace Corporation durch, nachdem die NASA 1960 erste Planungen dazu angestellt hatte. (In den Neunziger Jahren fusionierten die Grumman Aerospace Corporation und die Northrop Corporation als Northrop Grumman miteinander.)

Im Vietnamkrieg wurde der von der Bell Helicopter Company für die U.S. Army hergestellte UH-1 Iroquis-Mehrzweckhubschrauber (Spitzname „Huey“) ein gewinnreicher Erfolg. Wie die kürzlich veröffentlichte PBS-Serie von Ken Burns über Vietnam dokumentierte, wurde der „Huey“ zum Symbol des Vietnamkrieges.

Nachdem er bei seinem Vater das Handwerk des Hubschrauber-Designers erlernt hatte, arbeitete Michael Paine später auch für die Bell Helicopter Company.

Michael Paines Frau Ruth war es, die im Oktober 1963 Lee Harvey Oswald auf das aktuelle Jobangebot im Texas School Book Depository aufmerksam machte, welches sich im Besitz von D.H. Byrd befand. Byrd, der 1941 zusammen mit Gill Robb Wilson die Civil Air Patrol (CAP) in Texas gründete, saß 1938 in der Texas Civil Aeronautics Commission, die der damalige texanische Gouverneur James Allred einberief.

Kurt Debus, Wernher von Braun, Arthur Rudolph und Walter Robert Dornberger waren durch die US-Operation „Projekt Paperclip“ (wie mehr als 700 weitere deutsche Wissenschaftler auch) nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA gekommen. Das Ziel, welches mittels „Projekt Paperclip“ verfolgt wurde, „war simpel: ,Deutsche Wissenschaftler für die amerikanische Forschung auszubeuten und diese geistigen Ressourcen der Sowjetunion zu verweigern.‘“ Im August 1945 gab US-Präsident Harry S. Truman sein Einverständnis zur Durchführung von „Projekt Paperclip“ – „und am 18. November erreichten die ersten Deutschen Amerika.“ (40)

Dornberger stand nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten drei Jahre in Diensten der U.S. Air Force. Im Laufe der Fünfziger Jahre half er bei der Auswahl von deutschen Wissenschaftlern, die an Projekten der U.S. Air Force mitwirken sollten. Darunter befand sich der Raketentechniker Krafft Arnold Ehricke – der ebenfalls durch „Projekt Paperclip“ in die USA gelangt war. Ehricke hatte am Raketenentwicklungsprogramm in Peenemünde teilgenommen. Zu Beginn der Fünfziger Jahre nahm er eine leitende Stelle in der Astronautics Division von Consolidated Vultee Aircraft Corporation (heute: General Dynamics) ein. Am Ende der Fünfziger Jahre wurde er auf den Direktorposten des „Centaur-Programms“ berufen, welches letztlich die weltweit erste von flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff angetriebene Raketenstufe hervorbrachte.

Der ehemalige Generalmajor der Wehrmacht Walter Robert Dornberger arbeitete nach dem Dienst, den er bei der U.S. Air Force verrichtete, zwischen 1950 und 1965 als Angestellter der Bell Aircraft Corporation (er brachte es bis zum Posten des Vizepräsidenten des Unternehmens). Dornberger machte die von Bell hergestellte ASM-A-2 möglich, eine für das Strategic Air Command entwickelte Luft-Boden-Rakete. Das Space Shuttle, welches die USA in späteren Jahren für bemannte Weltraumausflüge einsetzten, ging unter anderem auch auf seine Ideen zurück.

Ein weiterer „Nazi in Space” wäre der Luftfahrtmediziner Hubertus Strughold, der Zwangsexperimente an Häftlingen im Konzentrationslager Dachau vornahm, die diese mit dem Tode bezahlten. 1947 kam er im Rahmen von „Projekt Paperclip“ in die USA, um anschließend ein Held der NASA zu werden. Strughold wurde für seine Rolle bei der Erforschung der physikalischen und psychologischen Auswirkungen der bemannten Raumfahrt auch „Vater der Weltraummedizin“ genannt. (50)

John F. Kennedy, der im September 1962 die Losung ausgegeben hatte, „in diesem Jahrzehnt auf den Mond zu kommen“, unterbreitete ein Jahr später, am 20. September 1963, der Führung der UdSSR in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen ein Angebot: das eines gemeinsamen Mondprogramms. Am Ende seiner UN-Rede sagte Kennedy: „In einem Gebiet, in dem die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion besondere Fähigkeiten haben – der Weltraum –, besteht Raum für eine neue Zusammenarbeit.“ Er fügte hinzu, er sehe unter anderem die Möglichkeit „einer gemeinsamen Expedition zum Mond“, doch dazu sei „eine neue Herangehensweise an den Kalten Krieg“ erforderlich. (41)

Die Sowjet-Führung unter Nikita Chruschtschow ging auf den Vorschlag zunächst nicht ein. Aber Anfang November 1963 änderte Chruschtschow seine anfängliche Meinung. Er beschloss, Kennedys Angebot anzunehmen oder doch zu erwägen  – wie Sergei Chruschtschow, der älteste Sohn des ehemaligen Generalsekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, im Jahr 1997 öffentlich äußerte. „Mein Vater entschied, dass er vielleicht das Angebot von Kennedy annehmen sollte, angesichts des Stands der Weltraumprogramme der beiden Länder“, sagte Chruschtschow am Rande einer NASA-Konferenz. (42)

Mit den tödlichen Schüssen, die am 22. November 1963 auf Kennedy abgefeuert wurden, war das Angebot „einer gemeinsamen Expedition zum Mond“ vom Tisch. Die Mondlandung von „Apollo 11“, die sich am 25. Jahrestag der „Operation Walküre“ zutrug, fand ohne die Kosmonauten der Sowjetunion statt. Das „Wettrennen um das Weltall“ dauerte an. (43)

(34) Vgl. “John F. Kennedy Moon Speech – Rice Stadium – September 12, 1962”, veröffentlicht von JSC NASA unter: https://er.jsc.nasa.gov/seh/ricetalk.htm

(35) Apollo 11 brachte am 20. Juli 1969 außerdem das Lunar-Modul “Eagle“ mit, welches um 20:18 Uhr Coordinated Universal Time (UTC) auf der Mondoberfläche abgesetzt wurde.

(36) Andrew Walker: “Project Paperclip – Dark Side of the Moon”, veröffentlicht von BBC News am 21. November 2005 unter: http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/4443934.stm

(37) Siehe beispielsweise dazu “Kurt H. Debus Oral History Interview“, 31. März 1964, veröffentlicht von John F. Kennedy Presidential Library and Museum / John F. Kennedy Oral History Collection unter: https://www.jfklibrary.org/Asset-Viewer/Archives/JFKOH-KHD-01.aspx.

(38) Vgl. Walker: “Project Paperclip – Dark Side of the Moon”, a.a.O.

(39) Vgl. Walter Dorberger: „V2 – Der Schuss ins Weltall“, Bechtle Verlag, Esslingen, 1952.

(40) Bezüglich Project Paperclip heißt es in Walkers BBC-Artikel: “Its aim was simple: ‘To exploit German scientists for American research and to deny these intellectual resources to the Soviet Union.’” Walker: “Project Paperclip – Dark Side of the Moon”, a.a.O. Bezüglich „Projekt Paperclip“ wäre hinzuzufügen, dass die Dritte Armee von General Patton nicht zufällig gen Pilsen in der Nähe von Prag vorstoß. Dort befand sich Hans Kammler, der Chef-Ingenieur der SS. Kammler wurde im Mai 1933 Mitglied der SS, nachdem er im Jahr zuvor der NSDAP beigetreten war. Seit 1943/44 war Kammler u.a. zunehmend für das Raketenprogramm des Dritten Reichs verantwortlich. Offiziell soll Kammler am 9. Mai 1945 bei Pilsen Selbstmord begangen haben – wozu es verschiedene Berichte gibt. Es gibt aber auch Hinweise, denen zufolge Kammler von den USA versteckt wurde. Wenn dies der Fall gewesen sein soll, wäre dies eine Tatsache gewesen, die es unter allen Umständen zu verheimlichen galt. Vgl. Sven Felix Kellerhoff: „Versteckten die USA den Chef-Ingenieur der SS?“, veröffentlicht von Die Welt am 10. Juni 2014 unter: http://www.welt.de/geschichte/article128873148/Versteckten-die-USA-den-Chef-Ingenieur-der-SS.html.

(41) Vgl ebd.

(42) Vgl. Frank Sietzen: “Soviets Planned to Accept JFK’s Joint Lunar Mission Offer”, veröffentlicht von SpaceCast News Service am 2. Oktober 1997 unter: http://www.spacedaily.com/news/russia-97h.html

(43) Vgl. ebd. Auffällig ist auch, dass etliche Mitarbeiter der Reily Coffee Company, für die Lee Harvey Oswald in New Orleans arbeitete, direkt oder indirekt für die NASA tätig wurden. Jim Garrison, der Bezirksstaatsanwalt von New Orleans in den Jahren 1962 bis 1973, der das Attentat auf Kennedy untersuchte, schrieb dazu in seinem Buch On The Trail of The Assassins: “I had wanted to talk to individuals at the Reily Coffee Company who had worked with Lee Oswald or at a level immediately above him, so I sent Frank Klein over to the company to get their names and respective positions. He returned rather quickly. ‘They’re all gone,’ he said. ’Anyone who ever had any connection with Lee Oswald left the Reily Company within a few weeks after Oswald did.’ He laid a sheet of paper in front of me. ’Here are the names and the new jobs.’ I glanced down at the list. One name jumped out at me immediately: Dante Marachini. He had begun work at the Reily Coffee Company on exactly the same day as Oswald. Several weeks after Oswald’s departure, Marachini also left the coffee company and began life anew at the Chrysler Aerospace Division at the National Aeronautics and Space Administration (NASA), on the eastern side of New Orleans.I then noticed that Alfred Claude, who hired Oswald for Reily, had also gone to work for the Chrysler Aerospace Division. Then I saw that John Branyon, who had worked with Oswald at the coffee company, had left for a job at NASA. At just about the same time, Emmett Barbee, Oswald’s immediate boss at Reily, left the coffee company and also inaugurated a new career with NASA. After seeing what happened to all of these men associated with Oswald at the coffee company and after seeing Marachini’s name again, my curiosity about 1309 Dauphine Street returned. I called Lou Ivon in and asked him to find out if James Lewallen, David Ferrie’s former apartment mate who now resided at 1309 Dauphine Street, had been as fortunate as some of the workers at Reily had been. It took Ivon a couple of days, but he came back with a now fairly predictable piece of information: Lewallen had gone to work for Boeing out at NASA. Lou and I kicked this interesting situation around a bit, and then we both became curious about what had happened to Melvin Coffee, who had accompanied David Ferrie to Texas on the eve of the assassination. Ivon was back the next day. Melvin Coffee had been hired by the Aerospace Operation at Cape Canaveral. Perhaps it was mere coincidence that all these men associated with David Ferrie, Clay Shaw, and Lee Oswald ended up working for NASA, but I doubted it. I knew by now that when a group of individuals gravitated toward one another for no apparent reason, or a group of individuals inexplicably headed in the same direction as if drawn by a magnetic field, or coincidence piled on coincidence too many times, as often as not the shadowy outlines of a covert intelligence operation were somehow becoming visible.” Vgl. Jim Garrison: “On The Trail of The Assassins“, Sharidan Square Press, New York, 1988, Seite 116, online veröffentlicht unter: http://www.maebrussell.com/Garrison/On%20The%20Trail%20of%20the%20Assassins.html.

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